Das Baudarlehen (1)

Ohne externe Hilfe lässt sich die Baufinanzierung meist nicht bewerkstelligen. Deswegen haben die deutschen Banken und Kreditinstitute die Möglichkeiten und Angebote eines Baudarlehens inzwischen enorm ausgebaut und erwarten den Kreditnehmer mit vielen unterschiedlichen Modellen und attraktiven Konditionen.

Die Höhe des Baudarlehens

© Thorben Wengert/Pixelio

© Thorben Wengert/Pixelio

Während Privatkredite im Allgemeinen meist nur bis zu einer Summe von 50.000 Euro vergeben werden, steigen die Darlehen einer Bank meistens erst bei 30.000 Euro ein. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nach viel Geld, ist aber in Realität dennoch schnell weg und verprasst. Der Höhe eines Baudarlehens sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt, allerdings sei noch einmal betont, dass ein hoher Kredit und eine lange Laufzeit unnötig ins Geld gehen und durch die langen und zum Teil hohen Zinsen ganz schön zu Buche schlagen.

Verwendungszweck eines Baudarlehens

Wie der Name schon sagt, gewährt eine Bank im Falle der Kreditvergabe lediglich Zuschüsse für den Bau einer Immobilie und nicht etwa den neuen Sportwagen. Die Darlehen werden ausschließlich für Finanzierungen gegeben, die im Zusammenhang mit baulichen Maßnahmen oder etwa dem Grundstückskauf verbunden sind.

Sicherheit für den Gläubiger

Weil eine Bank Kredite nicht einfach so wie Sand am Meer vergibt, braucht sie dementsprechend auch einige Sicherheiten, die der Kreditnehmer aufweisen muss. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Grundstück handeln, eine Eigentumswohnung oder aber bereits ein geerbtes Haus mit einem Grundstück. Dieses Grundstück oder diese Immobilie wird vom jeweiligen Kreditgeber beliehen und darauf wird eine Hypothek aufgenommen. Dies dient der Bank lediglich zur Sicherheit und als Rückhalt, falls der Kreditnehmer nach einer Weile nicht mehr zahlungskräftig sein sollte.

Kommentar verfassen